Geschichte der Pizza
Wer glaubt, dass die Pizza in Italien ihren Ursprung genommen hat, der irrt gewaltig. Die Pizza in ihrer ursprünglichen Form stammt von den Etruskern und von den Griechen. Zunächst war sie erst mal so etwas, wie ein essbarer Teller, er wurde auf einem Stein, in der Nähe des Feuers gebacken, auf ihm wurden die essbaren Lebensmittel gelegt. Die Griechen haben das Rezept der Etrusker weiterentwickelt, in dem die Lebensmittelzutaten einfach mit dem rohen Teig fertig gebacken. Bis die Pizza soweit war, wie wir sie in heutiger Form oft und gerne genießen, hat diese einen weiten Weg hinter sich gebracht. Nach Italien fand die Pizza den Weg durch die Römer, sie haben das bessere Rezept von den Griechen übernommen. Anfänglich war es eine Speise der Armen. Und niemand wäre damals auf die Idee gekommen, die Pizza in heutiger Form zu essen. Sie wurde in den neapolitanischen Armenvierteln gebacken, wo reiche Besucher sich diese Köstlichkeit backen ließen, die Urpizzabäcker nannte man „Pizzaioli“.
Die erste Pizza Margherita wurde zu Ehren der italienischen Königin Margherita gebacken, sie enthielt die italienischen Nationalfarben durch Tomaten, Mozzarella und frischem Basilikum. Diese Pizza gilt auch als die erste Lieferpizza. Bis die Pizza über die Grenzen Italiens heraus bekannt wurde, hat es einige hundert Jahre gedauert. Noch 1948 war im übrigen Europa, Pizza als Essensbeilage und erst recht als Hauptgericht völlig unbekannt. Dabei war da von der Pizza, wie wir sie heute kennen mit ihren vielfältigen Beilagen respektive Auflagen, überhaupt noch nicht die Rede, auch was wir heute als Pizzeria kennen den Wallfahrtsort der Hungrigen, ist erst in den letzten 40 Jahren entstanden. Vermutlich durch die italienischen Einwanderer bzw. Gastarbeitern, in den 1950 und 60 er Jahren. So hat etwas, was gar nicht in Italien seinen Ursprung hatte, echt italienisches Flair bekommen und ist wie die Eisdielen in Deutschland, wie Pilze aus dem Boden geschossen.
